Für eine Joggingrunde von 30 bis 45 Minuten brauchst du keinen ausgefeilten Ernährungsplan. Ein leichter Snack etwa eine Stunde vor dem Lauf reicht meist aus. Dafür kommen zum Beispiel eine kleine Handvoll Mandeln mit ein paar Datteln oder Cashews mit getrockneten Cranberries im Haferporridge infrage.
Während des Joggens kommst du in der Regel mit Wasser aus. Danach eignet sich eine ausgewogene Mahlzeit, oder zur Überbrückung ein Snack wie Studentenfutter.
Auch beim Frühstück vor der Morgenrunde sind Nüsse und Trockenobst eine gute Wahl: Haferflocken oder Joghurt mit ein paar Walnüssen und getrockneten Aprikosen ergeben eine alltagstaugliche Basis.
Essen während Halbmarathon und Marathon – wenn der Lauf länger dauert
Sobald die Belastung länger als 60 bis 90 Minuten dauert, verändern sich die Anforderungen. Während eines Halbmarathons kommen manche Läufer:innen noch gut mit Wasser und einem kleinen Snack aus, andere greifen bereits auf die Verpflegung an den Stationen zurück. Beim Marathon hat sich eine regelmäßige Energiezufuhr alle 30 bis 45 Minuten bewährt, beispielsweise in Form von leicht verdaulichen Snacks.
Wo passen Nüsse und getrocknetes Obst hinein? Trockenfrüchte sind für die Ernährung während eines Halbmarathons oder Marathons eine beliebte Wahl: kleine Stücke, leicht zu kauen, schnell griffbereit. Nüsse eignen sich zusätzlich für die Vorbereitung auf den Wettkampf, etwa mit Müslis, Vollkornbroten und Nussmus, sowie für die Erholungsphase danach.
Hinweis: Idealerweise testest du bereits in deiner Trainingsphase, welche Nuss- und Frucht-Snacks gut für dich funktionieren. So weißt du im Vorfeld, was dein Körper verträgt und von welcher Snack-Kombi du am meisten profitierst.